Ankommen dürfen, Schritt für Schritt
Ich arbeite mit einer partizipativen Eingewöhnung: Euer Kind gibt das Tempo vor. Seine Signale, Bedürfnisse und Grenzen werden ernst genommen, so wächst Sicherheit ganz von selbst.
Eine Eingewöhnung ist für alle aufregend, auch für die Eltern. Deshalb begleite ich euer Kind und euch, mit Zeit, Feingefühl und Antworten auf alle Fragen. Im Durchschnitt dauert die Eingewöhnung etwa vier Wochen, mal etwas mehr, mal etwas weniger.
- 1Woche 1
Gemeinsam ankommen
Ein Elternteil oder eine vertraute Person kommt täglich für etwa eine Stunde mit in den Alltag. Euer Kind bestimmt das Tempo des Kennenlernens. Die Begleitperson ist nur für das eigene Kind da, ich betreue die Gruppe, so kann euer Kind in Ruhe erste Kontakte zu mir und den anderen Kindern knüpfen.
- 2Woche 2
Die erste kurze Trennung
Sobald euer Kind sich auf das Spiel einlässt, wagen wir den ersten Versuch: Die Begleitperson verlässt für höchstens fünf Minuten das Haus. Klappt es gut, wiederholen wir es; wenn nicht, warten wir ein paar Tage. Wichtig ist, dass euer Kind sich sicher fühlt, ohne Angst.
- 3Schritt für Schritt
Bringen & Abholen üben
Euer Kind wird gebracht, die Begleitperson verabschiedet sich und kommt nach etwa zehn Minuten wieder. Dieses Zeitfenster erweitern wir täglich, bis hin zum gemeinsamen Mittagessen.
- 4Der letzte Schritt
Sicher schlafen
Schlafen ist etwas sehr Intimes und braucht viel Vertrauen. Zuerst legt die vertraute Bezugsperson euer Kind gemeinsam mit mir hin; nach und nach übernehme ich diese Begleitung, sobald genug Vertrauen da ist.
Wann die Eingewöhnung abgeschlossen ist
Sobald euer Kind entspannt seinen Mittagsschlaf macht und sich bei Bedarf auch von mir trösten lässt, ist die Eingewöhnung abgeschlossen. Eine sanfte, partizipative Eingewöhnung braucht am Anfang etwas mehr Zeit, aber sie zahlt sich aus.
Entspannte Eltern, entspannte Kinder.
Fragen zur Eingewöhnung?
Ich nehme mir gern Zeit, alles in Ruhe mit euch zu besprechen.
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